SERENGETI NATIONAL PARK
Serengeti – alleine der Name weckt Sehnsüchte und läßt das Herz höher schlagen. Die Größe ist in etwa wie die Landesfläche Schleswig-Holsteins. Einer der größten National Parks Afrikas, höchste Raubtierdichte oder Drehort der meisten Tierdokumentationen. Nur einige der Superlativen der Serengeti. Wer den
Norden Tansannias besucht, muß die Serengeti besuchen. Und am besten für mindestens zwei Nächte. Wir von ONA SAFARI unterteilen den Park gerne in seine verschiedenen Zonen.

ZENTRALE SERENGETI

Die meisten Safaris in die Serengeti führen per Auto durch das Naabi Hill Gate. Wenn das Gate passiert ist, wird einem schnell klar, woher die Serengeti ihren Namen hat. Serengeti leitet sich vom Massai Wort „Siringitu“ ab und bedeutet „endloses Land / endlose Ebene“.

Die zentrale Serengeti in der Mitte der berühmtesten Savanne Afrikas wartet mit einem großen Löwenvorkommen auf. Die Landschaft bietet die bekannten offenen Steppenteile, Unmengen von Akazienbäumen

bis hin zu Palmen. Auch zu den Jahreszeiten, wenn die Migration nicht durch diesen Teil der Serengeti zieht, wird man vom Artenreichtum überwältigt. Bereits erwähnte Löwen und Leoparden haben hier ihre festen Reviere und einen „reich gedeckten Tisch“ mit diversen Antilopen, Büffeln und Zebras. Natürlich dürfen hier die Dickhäuter wie Elefanten und Flusspferde nicht fehlen. Je weiter südlich man kommt, desto weiter stößt man in die Jagdgebiete der Geparden vor.

SÜDLICHE SERENGETI | NDUTU GEBIET

Der Süden der Serengeti mit dem angrenzendem Ndutu Gebiet gelten auch als Geburtenstation der Migration. Jedes Jahr sammeln sich hier die Herden i.d.R. zwischen Februar und April, um gemeinsam zu Kalben. Der Schutz der Masse steigert die Überlebenschancen der einzelnen Tiere. Ein Schauspiel das jährlich Profifotografen aus der ganzen Welt anzieht. Doch auch das restliche Jahr bietet dieser Teil faszinierende Landschaften. Wir freuen uns sehr, dass das
Schutzprojekt der „Zoologischen Gesellschaft Frankfurt“ für Spitzmaulnashörner langsam Früchte trägt. Mit viel Glück bekommt man vielleicht ein paar Tiere zu sehen.

Auf dem flachen Land der südlichen Serengeti fallen große Felsen, die „Kopjes“ (kleine Köpfe), besonders auf. Diese Granitfelsen sind besonders hier landschaftsprägend. Vor Jahrmillionen entstanden und geformt durch das Wetter, dienen sie heute als beliebte Aussichtspunkte für Raubkatzen. Bevor die Serengeti ein Schutzgebiet wurde nutzten die Massai eine Kopjes-Anhäufung, um Versammlungen abzuhalten. Ein Teil der Felsen ist hier hohl und wird „Gong-
Rock“ genannt. Wenn man mit Steinen auf sie schlägt, ertönt ein „Gong“, der weit über die Steppe zu hören ist.

Wenn gerade keine Katzen in der Nähe sind, kann man auf einem der Felsen das Mittagessen bei einer spektakulären Aussicht genießen.

HIGHLIGHT OFFROAD: Das Ndutu Gebiet gehört nicht mehr zum Nationalpark Serengeti, steht aber dennoch unter Schutz. Hier ist es erlaubt auch Offroad zu fahren. Um die Tiere nicht zu stören, halten wir dennoch einen gewissen Abstand, z.B. zu jagenden Geparden.

WESTLICHE SERENGETI
Der westliche Teil des Nationalparks ist ein wenig hügeliger. Dieser Teil ist seltener besucht, und die Migration kommt in kleineren Ausläufern zwischen Mai und Juli durch. Dennoch hat das Gebiet seinen Reiz, da viele Tiere das buschigere Land bevorzugen. Gerade Elefanten und Giraffen fühlen sich hier sehr wohl. Für Löwen und Geparden gibt es auch genug Antilopen, die hier ganzjährig heimisch sind. Pirschfahrten in diesem Teil lassen sich bestens mit einem Abstecher zum Lake Victoria verbinden.

NÖRDLICHE SERENGETI | MARA RIVER
Dieser Teil der Serengeti ist sehr beliebt, wenn die Herden Richtung Massai Mara ziehen oder wieder zurückkommen. Die spektakulären Bilder von Gnus und Krokodilen während des sogenannten „River-Crossings“ kennt fast jeder. Wer solche Szenen sehen will, muss Geduld mitbringen. Diese wird dann meist reich belohnt. Auch außerhalb der „Saison“ hat das Gebiet seinen speziellen Reiz. Die Landschaft ist bewachsener und ein wenig hügeliger, als der südliche und zentrale Teil des Nationalparks. Und selbst, wenn die Herden gerade nicht da sind, warten die sesshaften Bewohner oder Elefanten auf einen. Außerhalb der Migration-Monate sieht man wenig andere Autos und hat die Gelegenheit zu einsamen Begegnungen in der Natur.

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